Kreta

Kreta – Insel der Götter

01. – 08. Mai 2009

Auf Kreta, wo der Sage nach Gottesvater Zeus geboren wurde, verbringen jährlich tausende von Urlaubern ihre Ferien. Die bekannten Ferienstrände der großen Mittelmeerinsel liegen an der langgestreckten Nordküste, immer unweit von kleinen Hafenstädten oder alten Fischerorten. Abseits laden aber auch kleine versteckte Buchten mit kristallklarem Wasser zum Baden ein. Aber auf all das hatten wir 30 Wanderfreunde aus Dippoldiswalde und Umgebung nur bedingt ein Auge geworfen – nach anderem stand uns der Sinn: Wandern!
Wie alljährlich hatte das Reisebüro Specht in Dippoldiswalde auch dieses Jahr wieder für entdeckungsfreudige Wanderer etwas Besonderes  im Angebot: vom 1. bis 8.5. eine Wanderwoche (mit möglicher Verlängerung) im Osten Kretas. Die Unterkunft war im schön gelegenen Hotel „Istron Bay“ in der reizvollen Mirabello-Bucht, nahe des Ortes Istro, unweit der Bezirksstadt Agios Nikolaos. Wanderleiterin Angela eines örtlichen Trekkingbüros führte uns 6 Tage lang auf landschaftlich interessanten (aber auch steinigen) Pfaden durch Schluchten, trockene Flusstäler, verführerisch blühende Gärten in urwüchsigen (aber auch sterbenden) kretischen Dörfern, zu berühmten Kirchen und Klöstern, über Hochflächen und Kaps sowie entlang der Küste mit stillen Natur belassenen Buchten und weiten Ausblicken auf die herrlich blaue Ägäis und das Kretische Meer. Dabei hatten wir das Glück, dass sich die Insel gerade so richtig im Schmuck der Frühjahrsblumen zeigte und wir so manche botanische Rarität entdecken konnten.
Wer sich auf Kreta an den Badestrand oder Hotelpool zurückzieht, wird sich prächtig erholen. Doch ihm entgehen die Schönheiten der Insel, die man nur beim Wandern entdecken kann. Somit war bei uns Baden zweitrangig und erst nach dem Wandern angesagt – und daher besonders erfrischend …!
Das Fazit: eine gelungene Reise, die weiter empfohlen werden kann mit dem Tipp: Wer einmal Badeschuhe und Bikini gegen Wanderschuhe und Rucksack tauschen möchte – dem sei Kreta Ende April/Anfang Mai zum Bewandern empfohlen.

Text: Heinz Wirrig